Auf Nimmerwiedersehen, SqlCe!
24. Oktober 2009Während pullution.net 1.10 in diesem Moment noch immer Protokolldaten in nur schwer zu überblickenden Log-Dateien speichert, wurde Version 2.0 von Anfang an auf eine kleine Datenbank gesetzt. Rückblickend auf die Datei-Protokollierung der älteren Versionen lag die Entscheidung, auf SqlCe zu setzen, recht Nahe: Niemand sollte wegen eines “3Mb-Tools” einen kompletten Sql-Server aufsetzen müssen und SqlCe schien all das mitzubringen, was wir für ein neues pullution.net brauchten.
Anfangs wusste diese Technik durchaus zu überzeugen. Mit fortschreitendem Verlauf der beiden ersten Alpha-Testphasen wurde jedoch immer deutlicher, dass SqlCe den Aufgaben nicht gewachsen war. Zum einen ist eine SqlCe-Datenbank kein geeigneter Speicher für Massendaten, zum anderen hatten wir immer wieder Probleme mit (synchronisierten) Multi-Threading-Zugriffen aus unserem Windows-Dienst.
Seit wenigen Tagen ist pullution.net nun komplett auf “richtige” Sql-Server umgestellt. Auf eine SqlCe-Unterstützung haben wir nun komplett verzichtet, zumal Microsoft mit den regelmäßig erscheinenden Sql-Express-Versionen eine weitere kostenlose (und ungleich bessere) Alternative bietet.
Erste entwicklungsseitige Tests haben neben dem obligatorischen Performance-Gewinn auch die erhofft höhere Zugriffsstabilität bestätigt.
Durch den Umstieg ist es nun zudem möglich, neben dem pullution.net-Client auch die Datenbank auf einen weiteren Computer auszulagern und somit eine 3-Tier-Architektur zu schaffen. Das bedeutet, Sie müssen keinen neuen Sql-Server aufsetzen, wenn Sie bereits mindestens einen Sql-Server im Netzwerk betreiben. Client, Dienst und Datenbank können somit im Netzwerk verteilt sein.
Desweiteren wird pullution.net 2.0 ab der nächsten Version von Haus aus mit einem neuen Datenbank-Assistenten ausgeliefert, der anfallende Datenbank-Aktualisierungen automatisiert vornimmt. Damit wird der Installationsaufwand deutlich verringert – unsere Alpha-Tester werden dies zu schätzen wissen











